Magic Words scheinen auf den ersten Blick wenig kraftvoll, ja fast unscheinbar. Also ganz normal-banal.
Die Magie entsteht durch Sie persönlich. Mit Ihrem inneren Lächeln
.

Ein kleines Beispiel für Sie: Sie wollen eine Auskunft

>>Variante Telefon
Wahrgenommen wird Wortqualität & Sprechmelodie:

Ihr Gesprächspartner ist willig und meint „Da muss ich erst nachschaun...“ Läßt Sie beim Nachschaun teilhaben, indem er / sie in den Tiefen des PC´s stöbert und Sie hören (vielleicht)ein leises Seufzen, das Klappern der Tasten und sonst ....nichts. Kein Pieps.“

>>Variante Persönlicher Kontakt
Wahrgenommen wird Körpersprache, Augenkontakt & Wortqualität:

Wieder ist Ihr Gesprächspartner willig. Womöglich nur kurzer Augenkontakt über den PC Rand hinweg. Gleiche Aussage „Da muss ich erst nachschaun.“ Wendet sich dem Bildschirm zu, Sie dürfen stehend warten. Wie geht es Ihnen in diesen Momenten? Werden Sie ungeduldig, schreiben Sie in der Zwischenzeit ein Memo? Oder freuen Sie sich über die leere Zeit?

>>So könnte es mit Magic Words ablaufen:

  1. Wortwahl:
    „Ja, ich schau gern nach.“-->„müssen“ ist negativ,
    „erst“ wirkt unwillig
  2. charmante Überleitung:
    Frau Kolbin / Herr Grohs --> den eigenen Namen hören wirkt wie eine Wundertüte leisten Sie mir ein wenig Gesellschaft, während ich in die Tiefen des PC´s schlendere. (okay, es darf auch formeller sein)
  3. formelle Überleitung:
    Frau Kolbin, Herr Grohs... ich hol mir grad mal die Datei her...ah ja...da ist es...meinten Sie....
  4. Augenkontakt:
    das bewußte Hin- und Anschaun fördert Kooperation, Vertrauen und gibt Sicherheit. (auf unbewußter Ebene)

„....kein Problem“

Ganz ehrlich, wie oft verwenden Sie diese Aussage?
Und beobachten Sie mal, ob Sie das auch denken.
Und in welchen Situationen.
Ersetzen Sie die meist unbewußte gewählte Formulierung doch ganz einfach durch

„Gerne“ oder „Ja, gerne...“

Problem ist negativ behaftet und vermittelt, dass es
„eigentlich“ nicht gern gemacht wird, worum wir gebeten werden.